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Bericht Kreiskurier vom Mittwoch, 01.07.2009t


Bluesparty auf der Kocherwiese
Am 3. und 4. Juli feiert Gaildorf sein 21. Bluesfest mit acht Bands

 
Am Wochenende ist wieder Bluesfest in Gaildorf – und zwar zum 21. Mal.Gaildorf im Landkreis Schwäbisch Hall wird in den einschlägigen Kreisen gerne als das „Mekka des Blues“ gefeiert. Am 3. und 4. Juli werden die Fans wieder auf die Kocherwiese pilgern. Zwei Jahre haben sie dem 21. Bluesfest entgegen gefiebert.
 
Die Party ist vorbei, auf geht’s zur Party: Nachdem die Gaildorfer Kulturschmiede vor zwei Jahren ihr zwanzigstes Bluesfest gefeiert hat, steht sie nun für die nächste Runde in den Startlöchern. Der rührige Verein, der dem Blues und seinen Sub- und Nebengenres seit 1978 jährlich und seit 1989 im zweijährigen Rhythmus rauschende Feste ausrichtet, zeigt keine Müdigkeitserscheinungen. Acht überwiegend amerikanische Bands werden am 3. und 4. Juli im Zelt auf der Kocherwiese auftreten, bis zu 5000 Zuhörer werden erwartet.

Was das Gaildorfer Bluesfest auszeichnet, ist die über die Jahre gewachsene Erfahrung, die in die Programme, vor allem in die Konzertabfolge einfließt. Und es ist die ganz spezielle Atmosphäre, die dem Publikum maximalen Kontakt zu den Musikern ermöglicht. Kennzeichnend ist eine Euphorie, die schon manchen Manager zur Verzweiflung getrieben hat, der seinen Star auf Abstand halten und spontane Sessions mit anderen Musikern verhindern wollte.

Im Programm Schwerpunkte zu finden, ist schwierig. Einige Genres wie den Zydeco, die Musik der Cajuns aus Louisiana, deckt das Bluesfest fast immer ab. In diesem Jahr werden „Dwayne Dopsie & The Zydeco Hellraisers“ zu hören sein. Das Gleiche gilt für die weibliche Bluesstimme, die von Shakura S’Aida vertreten wird. Eine Leidenschaft der Programmmacher ist auch der harte, urbane Gitarrenblues, der gerne zum Soulblues und –funk ausfasern darf. Michael Burks , Matt Schofield, Coco Montoya und, zum wiederholten Mal, Bernard Allison stehen für diese Richtung.

Im Zentrum des 21. Bluesfestes aber dürften zwei Allstar-Formationen stehen – und hier dominiert die Bluesharp, die Mundharmonika. Die „Severn Soul & Blues Revue“ präsentiert den mittlerweile schon bluesfestnotorischen Edelgitarristen Alex Schultz und die beiden Sänger und Harpspieler Tad Robinson und Darrell Nulisch. Und bei „Chicago Blues – A Living History“ wird man mit Billy Boy Arnold und dem Bluesfest-Veteranen Billy Branch gleich zwei Großmeister der Harp erleben können. Nicht zu vergessen die Gitarristen John Primer und Lurrie Bell, Sohn der vor einem Jahr verstorbenen Bluesharp-Legende Carey Bell, der zu Lebzeiten mehrmals in Gaildorf gespielt hat.

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