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6.
Gaildorfer Bluesfest
Mit diesem Bluesfest verabschiedet sich die Kulturschmiede vom Veranstaltungsort
Parkschule. Die Gaildorfer Rundschau schrieb dazu: "So viele
Besucher wie diesmal gabs noch nie. Am Samstagabend drängten
sich rund 1300 Besucher, um der USA-Band "Al Rapone & The
Zydeco Express" nicht nur zu lauschen. Man ließ sich
zu Begeisterung hinreißen, bestieg Bänke und Tische und
wollte immer noch mehr hören."

Oberrheinische
Bluesgesellschaft
Große Ereignisse werfen ihre Schatten bekanntlich voraus.
Und dieses Ereignis war ohne Zweifel Louisiana Red. Aber ein solch
hochkarätiger Musiker steigt natürlich nie als erster
in die Bütt, sondern läßt sich sein späteres
Publikum erst mal "vorheizen". Diese nicht immer dankbare
Aufgabe übernahm die "Oberrheinische Bluesgesellschaft",
kurz OBG genannt.
 
Louisiana
Red
Erster Höhepunkt war dann Louisiana Red. Was er zu sagen hatte,
ging unter die Haut. Red ist ein Meister der Gestik und des Beschwörens,
was seinen Vorträgen noch zusätzlich an Aussagekraft verlieh.

Blues
Company
Danach brachte die BLUES COMPANY aus Osnabrück die Zuhörer
mit einer heißen Rhythm & Blues Show noch einmal so richtig
auf Trab. Die Band spielte vorwiegend eigenes Material aus ihrem
aktuelle Album "Ich hab den Blues schon 'n bißchen länger"
und bestätigte ihren Ruf als deutsche Spitzenband eindrucksvoll.
Nachmittags-Session
Am Samstagnachmittag gabs auch wieder eine Session, die
nach gutem Beginn etwas chaotisch endete. Das Kapitel
Samstag-Nachmittag-Session war damit auch fast zu Ende.
 
Real
Bluesband
Das Abendprogramm eröffnete die Real Bluesband aus Süddeutschland.
Die Musik reichte von sauber gespielten Chicago-Blues-Titeln bis
zu modernen Jazz-Rock-Stücken, z.B. "Freedom Jazz Dance"
von Eddie Harns. Gerade diese Mischung kam beim Publikum sehr gut
an.
 
Axel
Zwingenberger
Danach
der nächste Höhepunkt: Axel Zwingenberger aus Hamburg,
Deutschlands Boogie-Pianist Nr.1. Sein atemberaubendes Tempo entfachte
immer wieder Begeisterungsstürme.

Al
Rapone & the Zydeco Express
Den Abschluß des Bluesfestes bildete die Band des Akkordeonspielers
Al Rapone aus Louisiana, USA. Pattie Lame Harrison, Sängerin
und Waschbrettspielerin sang kehlig vom "Bayou Fever"
und Rapone fügte den nötigen Schuß Anmache hinzu.
Nach
der dritten Zugabe "Thrill is Gone" war das 6. Bluesfest
beendet.

Weitere interessante Bluesfest-Bilder gibt's
bei: 
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