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Programmübersicht 1986Rückblick 1986

 

09. BLUESFEST 1986 - RÜCKBLICK

 


Splitter vom 09. Gaildorfer Bluesfest 1986
Text: Martin Feldmann - Blues Life, Klaus Dose - Schwäbische Post

Das prächtige Sommerwetter mit seinen angenehm-lauen Nächten ließ an beiden Veranstaltungstagen schätzungsweise 3000 Menschen zum Blues-Mekka nach Gaildorf pilgern. Ein Hauch von Freiheit, Abenteuer und Individualismus haftete den vielen Fans an, die mit Motorrad und Zelt oder im Campingbus von überall her angereist waren. Junge Leute aller Schattierungen und alte, eingefleischte Bluesfans trafen sich, diskutierten, hörten den Blues und vergaßen langsam "the mean old world", das Elend der Welt, wie es in einem alten Bluessong heißt.

 
           
 
Peppers Lounge Blues Band

Hat es die erste Gruppe meistens schwer, die Fans auf Touren zu bringen, die Musiker der Band eröffneten das Bluesfest, heizten ein, fanden den richtigen Ton, und des Schlagzeugers Helmut Kipps heißer Stock elektrisierte das Publikum.

Rainer Haug - voc, guitar
Martin Weber - org, p
Helmut Kipp - drums
Norbert Kusterer - bass
Johann Cebulla - tsax
Martin Keller - tsax


 

Peppers Lounge Blues Band

 

 

 

 

   
             
     
Maxine Howard
 
Maxine Howard & Her
Rhythm and Blues Explosion


Maxine brachte das Zelt auf den Kocherwiesen zum kochen. Bekleidet
als tigernder Vamp lotete sie
alle Höhen, Tiefen und wahnwitzigen Querlagen mit ihrer Stimme aus.

Maxine Howard - voc
Ro Key Wydh - guitar
Aron Burton - bass
George Green - drums

 
             
 

Katie Webster


Die Boogie-Queen, die bereits am 7. Bluesfest zu bewundern war, legte in ihrem schwarzgepunkteten, braven Kleid wieder einmal großen Charme, Kraft und Witz in ihren Boogie-Woogie. Katies hämmernde Staccatorhythmen und ihre hochinteressanten Harmonien begeisterten die Zuschauer. Glaubhafter Schluss: Drafi Deutschers „Marmor Stein und Eisen bricht“ klang aus ihrem Munde überzeugender denn je.
Beschlossen wurde der Abend noch einmal recht heiß mit der kurzfristig für Götz Alsmann eingesprungenen Matt Walsh Blues Band.

Katie Webster verstarb am 5. 9 1999 in League City/Texas an Herzversagen.

 
Katie Webster
 




 
             
 

 
Matt Walsh Blues Band
 
Matt Walsh Blues Band

Beschlossen wurde der Abend noch einmal recht heiß mit der kurzfristig für Götz Alsmann eingesprungenen
Matt Walsh Blues Band.

Matt Walsh - voc, harp
? - guitar
? - bass
? - drums
 
             
 

  Hans Staymer (l) - Steve Martin (r)  
Staymer & Martin

Hans Staymer und Steve Martin am Samstagnachmittag.

Hans Staymer - voc, guitar
Steve Martin - p
 
Steve Baker & Dedel Reimers

Nach dem Film über das 8. Bluesfest gab’s dann Deutsch-Englisches von Steve Baker und Dedel Reimers. Mit ihrem Country-Blues kamen die zwei Bluesbarden an. Nur „bewaffnet“ mit Mundharmonika, Gitarre und Stimme vermittelten sie den Blues ohne großen technischen Aufwand in einer Kombination aus Feeling und
Intensität.


Steve Baker - harp
Dedel Reimers - voc, guitar
Dedel Reimers (l) - Steve Baker (r)

 

 

 
Conny Geiger (l) - Frank Hönninger (r)
 Blues Gang

Die Elsässer Bluesband brachte die Stimmung wieder so richtig auf Trapp. Jumpin‘ war hier Trumpf. Vor allem der heiße vorwärtstreibende Jive-Rhythmus der Lionel-Hampton-Band der 50er Jahre war es, der hier wieder zum Leben erweckt wurde. Die Band war in Topform, lieferte hervorragende Bläsersätze, und Sängerin Conny schmetterte ihre Lieder von der Bühne.

Conny Geiger - voc
Frank Hönninger - guitar
Christoph Hansert -
bass
Martin Novak -
drums
Jean-Christoph Melzer - tr
Dominique Courtadon - bsax
Gunnar Sommer - tsax
Michael Dreilich - org


 
 
       
 
Memphis Slim

Bevor Eddie C. Campbell & Dusty Broom Bluesband aus Duisburg mit kohlepottschwarzem Blues zu einem Finale zusammenstießen, kletterte Memphis Slim ans Klavier – zu Lebzeiten zur Legende geworden, einer der wichtigsten Pianisten der Bluesgeschichte. Zusammen mit dem englischen Schlagzeuger George Collier demonstrierte Slim, dass man mit 72 Jahren noch pianistische Blues- und Boogie-Woogie-Leckerbissen aus den schwarzen und weißen Tasten herauszaubern kann. Besonders seine Boogie-Ostinate, scharf akzentuierte, sich ständig wiederholende Bassfiguren gaben seinem Spiel das gewisse Etwas. Das Publikum war begeistert.
Leider vergingen nach seinem Auftritt in Gaildorf nicht mal zwei Jahre, bis er am 24. Februar 1988 in Paris starb.

Memphis Slim - p
George Collier - drums
  Memphis Slim (l, lu) - George Collier (ru)  
         
 
Dusty Broom Blues Band vlnr: Eddie C. Campbell, Rüdiger Franke, Jürgen Orzelski
   
Eddie C. Campbell &
Dusty Broom Blues Band


Eddie C. Campbell -
vocals, guitar
Rüdiger Funke - voc, harp
Jürgen Orzelski - bass
Armin Thommesen -drums
Friedhelm Pottel - guitar
 
 

 

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