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11.
BLUESFEST 1989 - RÜCKBLICK
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Splitter
vom 11. Gaildorfer Bluesfest 1989
Text: Martin Feldmann - Blues Life, Rundschau.
„Bühne frei für die zweitägige Bluesgala, Tausende
Fans werden die Zelte füllen“ hieß es in der Rundschau
am Freitag des elften Bluesfestes. Ein Programm ohne Schwächen
haben die Veranstalter versprochen – und so kam es auch:
Durchweg hochklassig war es für die über 4000 Besucher
an beiden Tagen.
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Henry
Heggen &
Abi Wallensten Blue Duo
Mit einfachsten Mitteln, einer halbakustischen Gitarre, der Bluesharp
und Gesang machten Henry Heggen und Abi Wallenstein Blues und Boogie
und vollbrachten damit die gewiss nicht einfache Leistung, als erste
Gruppe schon Stimmung im Zelt zu erzeugen..
Henry Heggen - harp, vocals
Abi Wallenstein - guitar
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Henry
Heggen (l), Abi Wallenstein (r)
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Eb
Davis
Blues Band |
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Eb
Davis Blues Band
Mit einem Koffer und viel Soulerfahrung landete Eb Davis
1980 in Berlin, um mit Lokalmatadoren von der Spree auf Tournee
zu gehen und 1989 auch bis an den Kocher vorzustoßen. Schicker
Anzug, Schlips und Hut: Im Schwäbischen wurde Eb Davis seinem
Ruf als Entertainer gerecht..
Eb Davis - vocals
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Kenny Moore -
Jeanne Carroll -
Christian Willisohn
Kenny Moore erinnerte als kraftvoller Sänger das Gaildorfer
Publikum daran, dass er – 1951 in South Carolina geboren
– nicht nur vom Gospelfeeling seiner Heimat geprägt
ist, sondern auch von der brodelnden Soulküche einer Tina
Turner. Unterstützt wurde er dabei von Christian Willisohn,
der im fliegenden Wechsel Kenny Moore am Flügel ablöste,
sowie Gary Wiggins am Saxophon und der Sängerin Jeanne Carroll..
Kenny Moore - piano, vocals
Jeanne Caroll - vocals
Christian Willisohn - piano, vocals
Gary Wiggins - tsax
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Jeanne
Caroll (l)
Kenny
Moore (r)
Christian
Willisohn (u)
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The
Mighty
Flyers (o)
Rod Piazza
Honey Alexander
Alex Schultz |
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Rod Piazza & the Mighty Flyers
Die Mighty Flyers boten Chicago-Blues „made in California“.
Diese weiße Band um den Mundharmonika-Virtuosen Rod Piazza
und der hellblonden Pianistin Honey Alexander – sie würde
auch als Beach-Girl eine gute Figur machen – legte an der
Pazifikküste schon vor Jahren die Scheiben der Veteranen vom
Lake Michigan auf den Plattenteller. Die musikalische Startbahn
der Flyers im Blues der Windy City ist unüberhörbar.
Rod Piazza - vocals, harp
Honey Alexander - piano
Alex Schultz - guitar
Jimi Bott - drums
Bill Stve - bass
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Hans Theessink & Jon Sass
Ein interessantes Experiment bei der Samstagseröffnung: Der
Holländer und Wahl-Wiener Hans Theessink griff zum Dobro, sang
den Delta-Blues der 20er Jahre und wurde dabei von dem über
zwei Meter großen und 120 Kilo schweren Tubabläser Jon
Sass mit Bassläufen unterstützt. Viel Blues und eine Prise
Jazz brachten die beiden so gekonnt, dass die exotische Instrumentierung
bei weitem nicht der einzige Reiz ihres Auftritts blieb.
Hans Theessink - dobro, vocals
Jon Sass - tuba
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Hans
Theessink,
Jon Sass
Jon
Sass
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 Magic Frankie &
The Blues Disease
Ganz schön Flottes bot auch Magic Frankie alias Frank
van den Bergh & The Blues Disease aus dem nierländischen
Breda. Kurzum: Solider Blues verschiedener Stilrichtungen, präsentiert
als Ein-Mann-Show mit im Hintergrund bleibenden Begleitmusikern..
Magic Frankie- guitar, vocals
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Otis Grand & the Dance Kingsl
Aus Oakland stammt der fabelhafte Gitarrist Otis Grand, der zusammen
mit dem Sänger Earl Green, einer Rhythmusgruppe und einer perfekten
Bläserformation als „The Dance Kings“ in Gaildorf
auftrat. Er brachte neuen Schwung in den Big-Band-Drive der frühen
50er Jahre und setzte darüber hinaus noch ein paar aktuelle
Akzente. |
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Otis
Grand
Foto:
Martin
Feldmann
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Philip
Walker
Foto:
Martin
Feldmann |
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Phillip Walker Bluesband
Die einzig durchweg schwarze Bluesband war die von Phillip Walker.
Der brillante Gitarrist mit der charakteristischen Stimme und seiner
Gruppe brachten zum Abschluss noch einmal ein breites Programm von
ganz ruhigen Bluesstücken bis hin zu schnellen Klängen. |
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Session am Freitag und Lautsprecherturm... |
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