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DOUG JAY & THE BLUE JAYS
SA. 07.07.2001, 18.00
Doug Jay
Doug Jay- harp, voc
Chris Rannenberg - piano, voc
Christoph 'Jimmy' Reiter - guitar
Mirko Bartolic - bass
Andre Werkmeister - drums


Hier entlang zur Heimatseite von Doug Jay..

 

DOUG JAY wurde 1953 in Pensacola, Florida geboren. Seine Familie zog häufig um, und so verbrachte er seine Kindheit in Virginia, auf Rhode Island, in Kalifornien, Texas und Hawaii, ehe die Jays sich schließlich in Washington, DC niederließen. Seitdem ist Doug ständig "on the road".

Doug entdeckte den Blues als Teenager. Nachdem er die legendären Aufnahmen des Bluesharpers Little Walter Jacobs gehört hatte, war es um ihn geschehen, und er fing an, Mundharmonika zu spielen. Seine Karriere als professioneller Musiker begann in den frühen Siebzigern: 1976 stieg er bei den Allstars aus Charlottesville, Virginia ein. Die Allstars waren eine der ersten "New Wave"- Blues / Roots-Bands der zweiten Generation aus den späten Siebzigern und Achtzigern. Derselben Szene entstammen Stevie Ray Vaughan, The Fabulous Thunderbirds, Roomful of Blues, The Blasters, Delbert McClinton, George Thoroughgood, Powerhouse (featuring Tom Principato), The Nighthawks und viele andere; mit den meisten von ihnen teilten die Allstars irgendwann einmal die Bühne. Die Allstars tourten ausgiebig - zu dieser Zeit war Livemusik in Amerika gefragt wie nie - und so bot sich Doug häufig die Möglichkeit, an Jamsessions und Gigs mit Muddy Waters, B.B. King, Bobby Bland, Sunnyland Slim, John Hammond Jr., Bruce Springsteen, Southside Johnny & the Asbury Jukes und zahlreichen anderen Blues- und Rockgrößen teilzunehmen. 1978 erschien das erste (und einzige) Album der Allstars "Tip Your Waitress" auf dem Adelphi Records Label und bekam eine begeisterte Kritik von Nick Tosches im Rolling Stone Magazine.

1980 wurde Doug von Gitarrist und Sänger Bob Margolin, der gerade die Muddy Waters Band nach sieben Jahren als Leadgitarrist verlassen hatte, gebeten, in seine neue Band einzusteigen. Zusätzlich zum Harpspiel übernahm Doug auch teilweise die Leadvocals. Die regelmäßigen Tourneen an der East Coast und im mittleren Westen mit einem der besten Interpreten des traditionellen Chicago Blues waren für ihn Erfahrungen von unschätzbarem Wert. Nachdem er Bobs Band verlassen hatte, spielte Doug ein paar Jahre mit lokalen Bands in der Gegend um Washington, DC. Zusätzlich zum Blues Material, für das er bereits bekannt geworden war, bereicherte er dabei seinen musikalischen Horizont durch Soul und Pop aus den Sechzigern. Zu dieser Zeit begann er auch, eigene Stücke zu schreiben und zu spielen. Mittlerweile stammt der Großteil seines Repertoires aus seiner eigenen Feder.

In den 80er Jahren explodierte die West-Coast-Bluesszene und brachte Künstler wie Robert Cray, Rod Piazza & the Mighty Flyers, The James Harman Band, Little Charlie & the Nightcats, William Clarke und Dutzende weiterer hervorragender Musiker hervor. 1990 entschied sich Doug, sich dieser Szene anzuschließen, zog nach San Francisco und gründete seine eigene Band. Diese Band, zu der u.a. der Girarrenvirtuose Anthony Paule aus der Bay Area gehörte, spielte regelmässig in der nord-kalifornischen Club-Szene und nahm 1993 Doug erstes Solowerk "Until We Meet Again" auf. Die CD enthielt acht von Dougs Eigenkompositionen und wurde von der internationalen Bluespresse enthusiastisch gefeiert. Dies führte zu ausgedehnten Tourneen in Europa, zwei davon 1993 mit der Mojo Blues Band aus Wien, drei Italientourneen zwischen 1993 und '95 und zwei Deutschlandtourneen 1998 und '99, bei denen er überschwengliches Lob in der deutschen Presse für seine energiegeladenen Shows erhielt.

Mitte der Neunziger zog Doug zurück in seine Heimatstadt Washington, DC, gründete die East-Coast-Version seiner Band und vollendete die Arbeit an seinem zweiten Soloprojekt, "Get It While It´s Hot". Das Album - eine ambitionierte Mischung aus Blues, Roots-Rock, Jump-Swing aus den 50ern und R&B aus den 60ern - beinhaltet zehn Eigenkompositionen und wurde mit einer Allstarbesetzung von amerikanischen Rootsmusikern eingespielt: West-Coast-"Guitar Killer" Alex Schultz, Schlagzeuggrösse Big Joe Maher von der East Coast, Tastenzauberer Kevin McKendree aus Nashville und die Doo-Wop-Kings der 50er Jahre,The Legendary Orioles, um nur einige zu nennen. Die CD ist ein weiterer Schritt in Dougs musikalischer Entwicklung, er kreiert aus vielen verschiedenen Einflüssen etwas, was ein klein wenig anders ist als der Rest. Dougs Sound ist weder wirklich "Retro" noch "Blues Rock", sondern ist inspiriert von der musikalischen Vergangenheit Amerikas und steht doch mit beiden Füßen fest in der Gegenwart.

Seitdem er in den Neunzigern feste musikalische Bande in Europa geknüpft hat, verbringt Doug einen Großteil seiner Zeit mit Tourneen diesseits des großen Teiches. Zusätzlich zu seinen regelmäßigen Clubgigs ist er ein häufig und gern gesehener Gast auf Blues- und Stadtfesten.


Zur Band gehört einer der wohl besten europäischen Bluespianisten: der 45-Jährige Chris Rannenberg startete seine Karriere 1976 bei der Blues Company. 1982 ging er für einige Zeit nach Chicago und gründet mit Gary Wiggins das International Blues Duo, das zwei vielbeachtete CDs aufnahm. Inzwischen hat Rannenberg drei Alben unter eigenem Namen eingespielt.

Gitarrist Christoph "Jimmy" Reiter begann seine Laufbahn als Musiker im bekannten Bluesclub "Pink Piano" in Osnabrück, der ihm mit seiner wöchentlichen Bluessession eine willkommene Möglichkeit bot, mit hervorragenden Musikern vor immer vollem Haus zu jammen. Schon nach kurzer Zeit wurden die "alten Hasen" auf das junge Talent aufmerksam und holten ihn in ihre Bands, so dass er mittlerweile ein außerordentlich gefragter Gitarrist in Blueskreisen ist, was zahlreiche Auftritte mit Größen wie Angela Brown, Guitar Crusher, Keith Dunn, Teena Tucker, Christian Rannenberg, der Blues Company und Tommy Schneller, mit dem er übrigens auch für dessen letzte CD gemeinsam im Studio war, beweisen.

Bassist Mirko Bartolcic, derzeit in Maastricht/NL wohnhaft, hat sich mittlerweile als gefragter Bassist in Deutschland etabliert. Mit seinem kompromisslosen Basspiel überzeugte er gestandene Musiker, ihn in ihre Bands zu holen. Seine junge Karriere weist Highlights wie Auftritte mit Keith Dunn, Christian Rannenberg und nicht zuletzt Dave Myers, dem legendären Bassisten aus Chicago, auf.

Drummer Andre Werkmeister ist das ideale Gegenstück zu Mirkos Basspiel. Er lebt zur Zeit in Köln, und ist lange kein Unbekannter mehr durch seine Arbeit mit The Silvertones, Tommy Schneller, Keith Dunn, Teeny Tucker und vielen anderen deutschen und internationalen Bluesmusikern.

 

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