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Presse-Rückblick 03, 25.06.03

Kocherwiese Gaildorf, 18. Gaildorfer Bluesfest

 
 

Der erste Tag des 18. Gaildorfer Bluesfests beginnt mit Bo Weavil. Das Duo aus Frankreich ist seit zehn Jahren in ganz Europa unterwegs und konzentriert sich auf den archaischen Blues des Mississippi-Deltas.
Mit dem Gesang und der Gitarre und Mundharmonika von Boogie Matt sowie der rhythmischen Begleitung von Sleepy Vince (Bass, Schlagzeug) lassen sie die Straßenmusik des Maxwell Street Market in Chicago, wo in 50er Jahren die Arbeitsemigranten aus dem tiefen Süden der USA musizierten, wieder zum Leben erwachen.

Die zunächst eingeplante Clarence Spady Band sagte ihren Auftritt ab. Als kurzfristiger Ersatz konnte die Sherman Robertson Band verpflichtet werden. Robertson stammt aus Breaux Bridge, Louisiana und wurde maßgeblich von zwei großen Bluesgitarristen beeinflusst: Freddie King und Albert Collins.

Magic Slim ist einer der letzten Vertreter des rauen urwüchsigen Chicago-Blues. Sein Stil ist schnörkellos und rau, mit giftigen Spitzen. Unterstützt von seiner langjährigen Band, The Teardrops, präsentiert er als besonderen Gaststar die Sängerin Big Time Sarah, eine der führenden Blues Ladies in Chicago.

Larry Garner stammt aus Baton Rouge, Louisiana und gehört zu den Modernisierern des Blues. Ohne dessen ursprüngliche Kraft zu verleugnen, integriert er Soul-, Funk- und Popelemente in seinen Stil. Seit er 1988 den B.B. King "Lucille" Award für seinen "Doghouse Blues" gewann, zählt er zu den Top-Songwritern in der heutigen Bluesszene.

Auch am Samstag dürfen europäische Bluesmusiker den Abend eröffnen. Die sechsköpfige dänische Mike Andersen Band spielt einen Mix aus Memphis Soul und klassischem 50er Jahre Rhythm'n'Blues. Die fetten Bläsersätze bilden die ideale Ergänzung zu Mike Andersens Stimme und seinem von B.B. King und Johnny "Guitar" Watson beeinflussten Gitarrenstil.

Kenny Neal begeisterte bereits beim vorletzten Bluesfest das Publikum mit seinem kraftvollen Gitarrenspiel und seiner Bühnenpräsenz. Als speziellen Gast hat er diesmal den Mundharmonika-Virtuosen Billy Branch mit dabei, der regelmäßigen Bluesfest-Besuchern ebenfalls kein Unbekannter ist.

Duke Robillard ist begehrter Studio- und Sessiongitarrist und zählt sicherlich zu den handwerklich versiertesten Gitarristen des Genres. Sein Stil umfasst ebenso Ausflüge in Jazz, Rock und Funk wie 50er-Chicago-Blues oder einfühlsamen Slow Blues. In den Jahren 2000 und 2001 gewann er den begehrten W.C. Handy Award als "Best Blues Guitarist".

Carl Weathersby kommt aus Chicago nach Gaildorf. Geboren wurde der Gitarrist und Sänger 1953 in Jackson, Mississippi. In den frühen 60ern zog seine Familie in die "windy city". Als Rhythmusgitarrist der Altmeister Albert King und Little Milton verdiente sich Weathersby Ende der 70er seine Sporen. Sein Blues ist geprägt von starken Einflüssen aus Soul, Funk und Rhythm'n'Blues.

 

Pressebericht von Uwe Hopf vom 02.07.2003 aus:
Stuttgarter Zeitung

 

 

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