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Presse-Rückblick 08, 10.07.03

6000 Bluesfans fanden nach Gaildorf

 
 

6000 Bluesfans fanden am 4. und 5. Juli zum 18. Bluesfest nach Gaildorf. Das zweitägige Festival, das seit 25 Jahren von der Kulturschmiede Gaildorf e.V. veranstaltet wird, dürfte mittlerweile zu den wichtigsten seiner Art in Europa zählen. In den einschlägigen Blues-Kreisen in den USA, wird gemunkelt, soll Gaildorf bereits bekannter sein als Brüssel.

Kenny und Darnell Neal  - Foto: Richard Färber und Klaus Michael OßwaldDas schlägt sich auch im Programm nieder. In seiner 18. Runde war das Gaildorfer Bluesfest aktuell wie selten. Noch bevor die ersten Töne gespielt wurden, hagelte es Meriten: Sowohl "Magic Slim and the Teardrops", die gemeinsam mit der Sängerin Big Time Sarah auftraten, als auch der Gitarrist Duke Robillard, erhielten den W.C. Handy-Award als beste Band bzw. als bester Gitarrist mit auf den Weg nach Gaildorf. Während Magic Slim, Big Time Sarah and the Teardrops ein eher routiniertes, auf Standards basierendes Konzert absolvierten, wird der hochvirtuose, mit Jazzsplittern garnierte, druckvolle Auftritt der Duke Robillard Band in die Annalen des Bluesfestes eingehen.

Duke Robillard  - Foto: Richard Färber und Klaus Michael OßwaldHarter Gitarrenblues überwog beim Bluesfest. Besonders bejubelt wurde die gescheit durch die Genres groovende Larry Garner Band. Sherman Robertson, der mit einer kurzfristig zusammengestellten Band für Clarence Spady einsprang, dem die Ausreise aus den USA verweigert worden war, brachte das Zelt mit einem hochemotionalen Konzert regelrecht zum Toben. Begeistert aufgenommen wurde aber auch der Folkblues-"Ausreißer": "Bo Weavil" - Guitar Matt und Sleepy Vince - aus Frankreich beschworen mit Slide-Gitarre, Harp, Stehbass und Schlagzeug die Musik von Fred McDowell und Konsorten. Zum Publikumsliebling avancierte die Kenny Neal Band mit gut gelauntem Highspeed-Blues. Gaststar der Band war die Bluesharp-Legende Billy Branch.

Carl Weathersby Band - Foto: Richard Färber und Klaus Michael OßwaldDer hoffnungsvolle Nachwuchs kam aus Dänemark: die Mike Andersen Band pflegt einen Blues der hymnischen Art a la "Roomful of Blues". Überraschungsstar war "Sugar Blue": Der Harpspieler erschien unversehens und unangekündigt am Freitag mit einem Köfferchen voller Harps und jammte sowohl mit Larry Garner als auch mit Magic Slim und Sherman Robertson. Eher enttäuschend geriet der rockig-poppige Schluss-Auftritt von Carl Weathersby, aus dem dann aber übergangslos eine heiße Bluessession mit Sherman Robertson, Kenny Neal und Billy Branch wurde, die bis in den frühen Morgen dauerte.

 

Pressebericht von Richard Färber vom 10.07.2003 aus:
Rundschau für den Schwäbischen Wald - Der Kocherbote

 

 

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