| |
Die
vielfältigen Eindrücke vom 19. Gaildorfer Bluesfest müssen
erst verarbeitet werden
Bericht:
Klaus Michael Osswald, Der Kocherbote, 05.07.2005
Die
Party ist zu Ende, 5000 Bluesfreaks sind abgezogen. Die Macher des
19. Gaildorfer Bluesfests werden nun viel zu tun haben. Denn die
Begeisterung und die vielfältigen Eindrücke wollen erst
einmal verarbeitet sein.
Größer, bunter, spektakulärer - solche Steigerungsformeln
sind der Kulturschmiede Gaildorf fremd. Der Verein, der in der internationalen
Musikszene einen hervorragenden Ruf genießt und trotzdem die
Bodenhaftung nicht verloren hat, wollte den Freunden des Blues „nur“
ein in jeder Hinsicht schönes Wochenende bescheren. Ein Ziel,
das der Träger des „Medienpreises 2005“ einmal
mehr er reicht hat: Das 19. Gaildorfer Bluesfest auf der Kocherwiese
war für einige tausend Menschen eine unvergessliche Party mit
einem Staraufgebot, das sich „von“ schreibt. An zwei
Tagen gab’s 16 Stunden Bluesmusik vom Feinsten – in
einer Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Vor der endgültigen
Bilanz, die noch zu ziehen wäre, wollen die Veranstalter
das Ganze erst einmal verdauen. Abbau- und Aufräumarbeiten
nahmen die Helfer gleich nach dem gigantischen Partyfinale am frühen
Sonntagmorgen in Beschlag. Zu einer Zeit, als zufriedene Bluesfreaks
bereits erste Kommentare ins Internet-Gästebuch tippten. „Sensationell“
Etwa Maja und Hoelli: „Das diesjährige Bluesfest war
wieder einmal super geil. Vielen Dank an die Organisatoren, die
Kulturschmiede und alle Helfer. Es ist immer ein unvergessliches
Erlebnis.“ Oder Ulli aus Bad Oeynhausen in NRW: „Organisation
und Freundlichkeit der Helfer sensationell.“ Und das mit dem
launischen Wetter – „kriegt ihr sicher auch noch in
den Griff“, meint ein Johannes augenzwinkernd.
|
|