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Programmübersicht 2003Rückblick 2005Band-Informationen 1, 2, 3 ... 8The BluebirdsAlex Schultz Band feat. Finis TasbyJames Armstrong and BandRonnie Baker Brooks and BandVolker Strifler BandTutu Jones and BandSharrie Williams and the WiseguysJames Harmann Band feat. Junior Watson and Sax Gordon and Toni Lynn Washington

 

  

 

Bluesfest 2005 Rückblick

 

  
 

Vorstellung der am Samstag, 02.07.2005
spielenden Bands

 

Bericht: Richard Färber, Der Kocherbote, 30.06.2005

Volker Strifler

Volker StriflerGroße Namen stehen in der Biografie von Volker Strifler: Chris Cain, Lowell Fulson, Robben Ford. Er sei ein rares Talent, preist die Fachpresse den Heidelberger, einer, der klingen kann wie T-Bone Walker oder Stevie Ray Vaughan, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Er ist kein Epigone, sondern ein Bluesmusiker, der alle möglichen Einflüsse in sich aufzusaugen vermag, aber immer mit seiner eigenen Stimme spricht. Strifler ging 1986 nach Kalifornien, um vor Ort zu studieren, was ihn seit je begeistert hat: den Blues. 1995 veröffentlichte er seine erste CD, ein Jahr später wurde er Mitglied der „Ford Blues Band“, mit der er auf Tour ging. „Ein schöner Gitarrist, kraftvoller Sänger und wundervoller ’Songwriter’“ sei Strifler für ihn, sagte Robben Ford, und: Strifler habe alle Eigenschaften die ein Musiker benötigt, um den Blues am Leben zu halten. In Gaildorf spielt er mit Wolfy Ziegler (Bass), Stefan Bollack (Schlagzeug) und Volker Kunschner (Keyboards).

 

Sharie Williams & the Wiseguys

Sharrie Williams and the WiseguysRockin’ Gospel Blues“ ist das Metier von Sharrie Williams, und in einem gewissen Sinn kennzeichnet dieser Stil auch ihren persönlichen Weg. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Saginaw / Michigan sang sie bereits als 12-Jährige im Gospelchor. Jung ging sie auf Tour, wirkte bei Plattenaufnahmen mit, erhielt Stimmbildung in Jazz, Gospel und Klassik. Jung stürzte sie ab, landete seelisch und körperlich misshandelt in der Gosse. Und rappelte sich wieder hoch – zu einer Karriere als Blues-Sängerin, die Anfang der 90er Jahre begann und ihren Höhepunkt möglicherweise noch lange nicht erreicht hat. In den letzten Jahren hat Sharrie Williams zusammen mit ihrer Band „The Wiseguys“ auf einer ganzen Reihe internationaler Festivals gespielt, und die Nachfrage scheint vor allem in Europa stetig zu wachsen. Ihre Stimme - „ein Cocktail der Emotionen“ – war auf Konzerten mit Dizzy Gillespie, Buddy Guy, Koko Taylor, Charlie Musselwhite, Taj Mahal und Solomon Burke zu hören – um nur einige zu nennen. Zu den „Wiseguys“ gehören Pietro Taucher (Orgel, Klavier, Gesang), Lars Kutschke (Gitarre, Gesang), Marco Franco (Bass) und Clifford Jackson Jr. (Schlagzeug).

Tutu Jones

Tutu Jones„Familiär belastet“ nennt man das wohl: Schon der legendäre Freddie King soll über den kleinen Tutu Jones gestolpert sein, wenn er seinen Freund und Mitmusiker Johnny B. Jones besuchte. Vater Johnny B. war nicht der einzige Blueser, der im Jones-Haushalt rumhing und so kam es, dass Tutu bereits mit viereinhalb Jahren am Schlagzeug saß „und das nächste, an das ich mich erinnere, ist, dass ich in einem Club in Dallas trommelte“. Das erste Profi-Engagement als Drummer erhielt
er bei R. L. Griffin. Er blieb auch Drummer – bei Z.Z. Hill, Al „TNT“ Braggs, Little Milton und Ernie Johnson. Dass Tutu Jones auch ein brauchbarer Gitarrist sein
kann, stellte Joe Blue fest, mit dessen Gitarre Tutu in einem Club in Oak Cliff bei Dallas herumhampelte. „Du solltest eine eigene Band gründen“, sagt Joe Blue. 1994 nahm Tutu Jones seine erste CD für JSP auf, zwei weitere Alben bei Bullseye
Blues folgten. Jones gilt heute als einer der Hoffnungsträger des texanischen
Blues, genauer: für die explosive Mischung aus Soul und Modern-Blues, die ihre Wurzeln in South-Dallas hat. Auch die Band, mit der Tutu Jones beim Bluesfest auftreten wird, verspricht, explosiv zu werden. Das Schlagzeug spielt Allen Kirk, an der Hammond B 3 sitzt Bruce Bears, langjähriger Begleiter von Toni Lynn Washington und Organist der Allstar-Band (unten), und den Bass spielt Felton Crews, der auch mit James Armstrong auftritt.

 

Die Allstar-Band: Harman, Watson, Beadle, Washington

Von Links: James Harmann, Junior Watson, "Sax" Gordon Beadle, Tony Lynn WashingtonEs geht um Superlative, aber wir machen’s kurz: Es ist eine veritable Allstar-Band, die das Bluesfest zum Abschluss präsentiert und die dafür eigens eine Skandinavientournee unterbricht: James Harman zählt neben Rod Piazza und Kim Wilson zu den besten Bluesharp-Spielern der USA. Seit 1981 hat der heute 59-Jäh-rige fast 30 Platten aufgenommen, Blueslegenden wie Freddie King begleitet und Youngster wie Hollywood Fats und Kid Ramos unter seine Fittiche genommen. Junior Watson, Gründungsmitglied der Mighty Flyers und danach Mitglied bei „Canned Heat“ gilt als einer der einflussreichsten und vielseitigsten Gitarristen überhaupt (bitte die Plätze vor der Bühne für Gitarristen frei halten, die weinen
wollen). Zuletzt hat Watson sich seiner Solo-Karriere gewidmet. „Sax“ Gordon Beadle ist wohl einer der begehrtesten Saxophonisten der Szene: stürmisch, hart, wenn’s sein muss auch brutal. Der Saxophonist aus Detroit hat bisher bei mehr als 100 Plattenproduktionen mitgewirkt und unter anderem mit Duke Robillard, Jay MacShann und Jimmy Witherspoon gespielt. Die Sängerin Toni Lynn Washington ist vom 17. Bluesfest bestens in Erinnerung. 1992 hat sie ihre zweite Karriere gestartet, abgeklärt und mit großem Sinn für die Schönheit des Rhythm’ n’ Blues. Zu ihren musikalischen Begleitern und Partnern zählt auch der Pianist und Organist Bruce Bears, der mit dem Bassisten Marty Ballou und dem Schlagzeuger Stephen Hodges die Allstarband bei ihrem exklusiven Deutschlandauftritt begleiten wird. Eine Konstellation, die man nur selten live zu hören bekommt: James Harman, Junior Watson, „Sax“ Gordon Beadle, Toni Lynn Washington.

 

Timo Gross

Timo GrossZuerst die schlechte Nachricht: Die Bluessessionband spielt nicht. Nun die Gute: Stattdessen kommt die Timo Gross Band aus Mannheim zum gemeinsamen Konzert von Kulturschmiede, Kaffeehaus und Handels- und Gewerbeverein zum Gaildorfer Samstag. Das Debutalbum „Down to the Delta“ des Gitarristen und Sängers Timo Gross wurde auf Anhieb zur CD des Monats bei „Bluesnews“ gewählt. Timo Gross wird mit Frowin „Superfro“ Ickler (Bässe) und Michael „Mick“ Siegwart (Schlagzeug), Alex Matthias (Tasten) und Tom Schaffert (Gitarre) erscheinen. Und auch Bluesfest-Ansager Siegfried „Siggi“ Karcher wird zeigen, dass er ein gewiefter Sänger und Harp-Spieler ist. Das Konzert beginnt um 12 Uhr.

 

 

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