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DEBORAH COLEMAN (USA)
Freitag, 6. Juli, 22:00
Deborah Coleman - guitar, vocals
Michael Griot - bass
Billy McLellan - drums
Govert van der Kolm - keyboard
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..Deborah Coleman

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Laut
„USA Today“ ist Deborah Coleman „eine der aufregendsten
jungen Talente im Blues“. Sieht von einer langen Liste von
CDs ab, die in einem Zeitraum von mehr als 10 Jahren entstanden
sind, sind es ihre eindrucksvollen Live-Auftritte, die sie zu einem
der „heißesten Acts“ der heutigen Blues-Szene
machen. |
Gründlich und konzentriert im Studio und charismatisch auf der
Bühne, entwickelte Coleman einen Gitarrenstil, der ihre Einflussgeber
Jimi Hendrix, Buddy Guy, Freddie King, Albert Collins und Larry Carlton
wiederspiegelt. Ihre Inspiration auf dem Gebiet des Gesanges lässt
sich aktuell sowohl im Gesang von Chrissie Hynde und Patti Smith als
auch in den „klassischen“ Aufnahmen von Bessie Smith,
Memphis Minnie, Alberta Hunter und auch Janis Joplin wiederfinden.
Coleman wurde 1956 in Portsmouth, Va, geboren und wuchs in einer Familie
von Musik-Liebhabern in San Diego, San Francisco, Bremerton, Washington
und im Großraum Chicago auf. Ihr Vater spielte Piano, ihre beiden
Brüder Gitarre, eine Schwester Gitarre und Tasteninstrumente.
So war es für Deborah das Natürlichste, auch ein Instrument
in die Hand zu nehmen und so begann sie mit 8 Jahren, Gitarre zu spielen.Mit
15 begann sie in Bands zu spielen, zunächst als Bassistin, später
wechselte sie zur Gitarre, - nachdem sie Jimi Hendrix gehört
hatte. Wie bei den meisten Musikern ihrer Generation war natürlich
das Radio ein wichtiger erster Einfluss. „Damals waren die Programme
in den Radiostationen vielfältiger“, sagt sie. „Ich
kann mich erinnern, Joe Cocker, James Brown, Ray Charles und die Beatles
auf ein und derselben Station gehört zu haben.“
Mit der Zunahme ihres Interesses für gitarrenlastige Musik begann
sie sich mehr mit Rock-Gruppen wie den Yardbirds, Cream und Led Zeppelin
zu beschäftigen und folgte den Wurzeln ihrer Musik bis zu deren
Ursprung, - dem Blues.“ Jeff Beck war einer meiner Favoriten“,
erinnert sie sich. „Ich habe erst später herausgefunden,
dass die Blues-Titel spielten und ich machte mich daran, die Original-Interpreten
zu suchen.“ Ein prägendes Ereignis war ein Konzert, das
sie sah, als sie 21 war. Howlin’ Wolf, Muddy Waters und John
Lee Hooker - alle dabei.„Ich werde dieses Konzert nie vergessen“,
sagt sie. “Es brachte mich auf den Weg zu meinen Wurzeln.“
Sie heiratete mit 25 Jahren und unterbrach ihre musikalische Laufbahn,
um ihre Tochter großzuziehen, während sie gleichzeitig
eine Karriere als Elektrikerin auf den Weg brachte. „Ich habe
eine Familie großgezogen, hatte einenTages-Job, entschied mich
letztendlich aber dafür, Musik wieder in Vollzeit zu betreiben“,
sagt sie.
Ihren großen Durchbruch hatte sie 1993 bei einem Talent-Wettbewerb,
den das Charleston Blues Festival unterstützte. Ihre Band bestand
aus ihrem Bruder und einem seiner Freunde. Beide hatten bisher nur
Heavy Metal gespielt. „Wir übten eine Woche lang und ich
brachte Ihnen die Songs bei. Das war der Beginn meiner musikalischen
Karriere“, sagt sie. Sie haute das Publikum und die Jury mit
ihrem feurigen Vortrag einfach um. Sie belegte (natürlich) den
ersten Platz und hat seitdem keine „Kunstpause“ mehr eingelegt.Umgehend
stellte sie eine eigene Band zusammen und begann ihre Karriere als
Bandleaderin und Frontfrau.Der Preis des Talent-Wettbewerbs bestand
in kostenloser Studiozeit, die sie für die Aufnahme eines Demos
nutzte, mit dem sie schließlich einen Plattenvertrag mit dem
Label New Moon Records aus Chapel Hill, N.C. bekam.
Das Album „Takin’ A Stand“ wurde 1994 veröffentlicht.Nach
einer Reihe von CDs für Blind Pig veröffentlichte Coleman
im Mai 2004 ihr Album „What About Love?“ für TELARC.
Die Aufnahme entstand im November 2003 anlässlich eines Auftrittes
im Center For Performing Arts in Unity, Maine. Das Album hat das Auf
und Ab von Herzensangelegenheiten zum Gegenstand – in einer
Art und Weise, wie sie nur einer hochklassigen und erfahrenen Bluessängerin
und Komponistin wie Deborah Coleman gelingen konnte.
„Ich kam zu der Überzeugung, dass, zumindest was mich betrifft,
ich wirklich das Bedürfnis habe, die Angelegenheit nüchtern
und dabei lebendig und spontan zu halten“, sagt Coleman.„Das
ist es, was für mich zählt und ich denke, dass es das ist,
worauf es meinem Publikum am meisten ankommt.“ |
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