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Programmübersicht 2007 Rückblick 2007 Band-Informationen 1, 2, 3 ... 8 Nathan & the Zydeco Cha Chas Sugar Ray & the Bluetones feat. Monster Mike Welch Deborah Coleman Mike Sanchez & his Band Enrico Crivellaro & Raphael Wressnig Combo Marva Wright Band feat. Vasti Jackson Sherman Robertson & Blues Move The Fabulous Thunderbirds

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ENRICO CRIVELLARO (I) & RAPHAEL WRESSNIG COMBO (A/USA)
Samstag, 7. Juli, 18.00


Enrico Crivellaro Enrico Crivellaro - guitar
Raphael Wressnig - hammond b3
Lukas Knöfler - drums
Scott Steen - trumpet
Paul Griesbach - tenorsax




Hier entlang zu den Heimatseiten von..
..Enrico Crivellaro www.enricocrivellaro.com/
..Raphael Wressnig www.raphaelwressnig.com

 

ENRICO CRIVELLARO
Enrico Crivellaro wurde in Padua, Italien geboren. Er begann früh Gitarre zu spielen und zeigte bald ein besonderes Interesse am Blues und weiteren Stilen traditioneller US-amerikanischer Musik wie Jazz, Swing, Zydeco, Country und Gospel. Noch als Teenager gründete er sein eigenes Trio, mit dem er bald berufsmäßig in ganz Italien zu touren begann. Neben durchschnittlich 20 Auftritten pro Monat schaffte er es, noch Unterricht (und Inspiration) von Italiens Gitarren-Legende Tolo Marton zu bekommen. Ein Stipendium, das er aufgrund einer Demo-Aufnahme erhielt, ermöglichte es ihm am „National Guitar Workshop“ in Connecticut in den USA teilzunehmen, wo er die Möglichkeit hatte, an den Lektionen von solchen Meistern der Bluesgitarre wie Ronnie Earl, Duke Robillard, Kenny Neal, Paul Rishell, Roy Bookbinder und John Jackson teilzunehmen.

Die Erfahrungen mit dem Guitar Workshop und die Ermutigung einiger seiner Lehrer, namentlich Earl und Robillard, überzeugten Enrico davon, den großen Schritt zu wagen und nach Boston umzuziehen. Er genoss Boston’s anregende Musik-Szene und nutzte dort die Gelegenheit, regelmäßig mit einigen der besten Blues- und Jazz-Musikern Neu Englands wie Bruce Katz und Per Hanson, ehemaligen Mitmusiker von Ronnie Earl und Luther „Guitar“ Johnson (Ex-Muddy-Waters-Band) zu spielen. Bald darauf schloss er sich mit dem jungen Harmonika-Spieler Jason Ricci zusammen, der einige Jahre im tiefen Süden der USA gelebt und dort mit Blues-Legende Junior Kimbrough in dessen Band gespielt hatte. Die Freundschaft mit Ricci sollte für Enrico sehr wichtig werden, wurde doch Ricci sozusagen zum Türöffner in Mississippi, indem er Enrico den bekannten lokalen Blues-Musikern wie Junior Kimbrough, T-Model Ford und R.L. Burnside vorstellte.

Schließlich nahmen beide in Memphis ein Album auf, begleitet von zwei äußerst bemerkenswerten Schlagzeugern, Junior’s Sohn Kinney Kimbrough und Earl Hooker’s Ex-Schlagzeuger Bobby Little.
Danach beschloss Enrico, sich dauerhaft ins mildere Klima von Los Angeles zu begeben, wo er heute noch lebt. Nur 2 Monate später belegte er den zweiten Platz in einem landesweiten Gitarristen-Wettbewerb der Firma FENDER, der es ihm ermöglichte, 1997 auf dem angesehenen Fender Catalina Island Blues Festival aufzutreten – als Vorgruppe von Jimmie Vaughan. Der Umzug an die Westküste gab ihm auch die Möglichkeit, mit einigen der besten Bands dort, darunter beispielsweise den von James Harman, Janiva Magness, Lynwood Slim und Lester Butler zu spielen, zu touren und aufzunehmen.

Enrico’s profunde Kenntnisse auf dem Gebiet vergangener Gitarrenstile des Jazz war auch den Neo-Swing Band Royal Crown Revue aufgefallen (bekannt aus dem Film die Maske mit Jim Carrey). Deren Australien-Tour führte Ihn zu Auftritten u.A. anlässlich der Paralympic Games 2000 und beim Livid Festival in Brisbane vor 80000 Zuschauern mit anderen Bands wie The Cure, Lou Reed, Green Day, No Doubt.

Ungeachtet der Schwierigkeiten, so etwas neben seinen regelmäßigen Auftritten unterzubringen, fand er Zeit, weiter zu studieren und an der University Of California Los Angeles (UCLA) zu graduieren, wobei er sich einen seiner Träume erfüllen und direkt beim Leiter der Jazz-Abteilung, seinem langjährigen Vorbild Kenny Burrell zu studieren konnte. Auch wenn sich Enrico nicht als richtigen Bebop-Musiker ansieht, ist es unüberhörbar, dass sein ausgefeiltes Rhythmus-Spiel, das gerade Sänger und Harmonika-Spieler an ihm so schätzen, Einflüsse von Burrell wiederspiegelt, --- natürlich neben der anderer Musiker, die die Finesse des Jazz mit der Gefühlstiefe des Blues vereinigen wie Gene Harris, Les McCann, Jimmy McGriff und nicht zuletzt T-Bone Walker und George Benson. Der Einfluss des Jazz in seinem Spiel wurde auch durch den Unterricht bei Phil Upchurch und einem Seminar bei Robben Ford noch weiter gefördert.

Und so gilt er mittlerweile als eines der besten Beispiele dafür, dass man mit Talent und Leidenschaft politische, kulturelle und natürlich auch geografische Grenzen überwinden und so zu einer respektierten, aufstrebenden Musiker-Persönlichkeit in der internationalen Blues-Gemeinde werden kann.
Enrico Crivellaro ein vielseitiger und dabei ausdruckstarker Musiker, der nicht nur die verschiedenen musikalischen Spielarten bis ins Detail kennt, sondern auch die Grenzen zwischen Ihnen verschwinden lassen will. Sein Ansatz ist dabei eher, interessante als konzeptuelle Musik zu machen und zwei wichtige Dinge dabei nicht außer Acht zu lassen: Groove und Dynamik.

Egal, bei welcher Art von Musik er spielt, sein Ehrgeiz ist es, MITZUSPIELEN, natürlich ohne dabei vergessen zu lassen, dass die Wurzeln dieser Musik im Blues sind.


RAPHAEL WRESSNIG

R.W. wird am 14.10.1979 in Bad Radkersburg/Steiermark geboren. Ab dem 16 Lebensjahr beginnt er, als Autodidakt, sich verschiedenste Blues- und New Orleans Pianostile sowie das Jazz/Blues- Orgelspiel anzueignen. Traditionelle Jazzorganisten wie Jimmy Smith und Jack McDuff aber auch moderne Interpreten wie John Medeski und Larry Goldings beeinflussten seinen Stil. Die Tatsache, dass es sich hierbei nur um Einflüsse handelt, die in einem eigenen Stil verschmelzen und die sehr rege "Live-Tätigkeit im In- und Ausland, sowohl mit "Raphael Wressnig´s Organic Trio", als auch mit verschiedensten internationalen Acts haben Raphael Wressnig bereits binnen kürzester Zeit zu einem der gefragtesten Nachwuchsleute der Jazz- und Bluesszene werden lassen.
Überregional bekannt wurde er in der Band seines Landsmannes Oliver Mally „Sir Oliver’s Blues Destille“ mit der er von Anfang an auch im Ausland unterwegs war. (Die Band wurde vom Musikmagazin "Concerto" im Jahr 2001 zum "Besten Bluesact national" gewählt. Die CD "Bulletproof" wurde zum "Besten Blues Album international" gewählt.) Seinen internationalen Durchbruch hatte er jedoch als Keyboarder in der europäischen Tour-Band von Blues-Größe Larry Garner aus Baton Rouge, Louisiana. Und überhaupt scheint er auch so etwas wie ein Liebling der Kritiker und des Publikums gleichermaßen geworden zu sein.

Raphael Wressnig wurde 2003 neben Georg Breinschmid und Lorenz Raab in der Kategorie "Newcomer des Jahres" für den Hans Koller Preis (Österreichs renommiertester Jazzpreis) nominiert und belegte in der Publikumswertung aller Finalisten den dritten Platz
Raphael Wressnig belegt 2003 beim Jazz Organ Poll des "International Archiv for the Jazz Organ" den 2. Platz
Raphael Wressnig's Organic Trio belegte beim Concerto Poll 2003 und 2005 in der Kategorie "Bester Künstler national" den zweiten Platz und Raphael Wressnig belegte mit "Triple Trouble - Mally, Wressnig, Mallinger" in der Kategorie "Bluesalbum des Jahres" 2003 ebenso den zweiten Platz
Und weiter geht’s:
Concerto Poll 2004: Gewinner in der Kategorie "Bestes Jazz Album" mit "IN BETWEEN" und 2. Platz in der Kategorie "Bester Jazzkünstler national" und 3. Platz in der Kategorie "Bestes Blues Album" mit Bound for Nowhere"!!
Concerto Poll 2005: 2. Platz in der Kategorie "Bester Jazzkünstler national" für Raphael Wressnig.
Concerto Poll 2006: 2 mal 2. Platz, sowie "BESTES JAZZ ALBUM DES JAHRES" - 2. Platz für "Mosquito Bite - Raphael Wressnig & Enrico Crivellaro Organ Trio" und "BESTER JAZZKÜNSTLER NATIONAL" 2. Platz für "Raphael Wressnig".

Und die Liste begeisterter Konzertkritiken füllt schon ganze Ordner.

Kein Wunder: Mittlerweile kann er auch von sich behaupten, ungeachtet seines noch jungen Alters auf fast allen wichtigen Blues- und Jazz-Festivals in Mittel- und Südeuropa (u.a. „Handzame“ in Belgien, Wendelstein, Maribor in Kroatien, Rapperswil, Schweiz, etc. etc.), sowie in fast allen wichtigeren ( und unwichtigeren) Clubs dieser Gegenden, die regelmäßig solche Musik bringen, gespielt zu haben. Auch Auftritte in Nordafrika, Asien, der Türkei, in Russland, Kasachstan und der Karibik gehören auf diese eindrucksvolle Liste.
Nicht minder eindrucksvoll ist auch die Liste derer, mit denen er dabei unterwegs war, namentlich des weiteren Sugar Blue, Craig Handy, Jim Mullen, Phil Guy.

Neben den Touren mit seinen eigenen Projekten ist er regelmäßig immer noch mit Larry Garner, Alex Schultz und „Sax“ Gordon Beadle unterwegs, sowie augenblicklich auch Mitglied der "Ladies Man Band" von "WOMEN OF CHICAGO BLUES". In der Band der 3 Powerhouse Blues Divas Zora Young, Deitra Farr und Grana Louise spielen neben ihm auch Band, Billy Flynn an der Gitarre, Felton Crews (Miles Davis, Lucky Peterson, Charlie Musselwhite etc.) am Bass und Kenny "Beedy Eye" Smith (Sohn des legendären Muddy Waters, Drummer Willie "Big Eye" Smith) am Schlagzeug.
Auch die Bluesfest-Besucher haben ihn natürlich dank seiner Auftritte in 2003 und 2005 in bester Erinnerung.

HIER SPIELT ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMEN GEHÖRT!



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