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ENRICO
CRIVELLARO (I) & RAPHAEL WRESSNIG COMBO (A/USA)
Samstag, 7. Juli, 18.00
Enrico
Crivellaro - guitar
Raphael Wressnig - hammond b3
Lukas Knöfler - drums
Scott Steen - trumpet
Paul Griesbach - tenorsax
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entlang zu den Heimatseiten von..
..Enrico Crivellaro 
..Raphael Wressnig
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ENRICO
CRIVELLARO
Enrico Crivellaro wurde in Padua,
Italien geboren. Er begann früh Gitarre zu spielen und zeigte
bald ein besonderes Interesse am Blues und weiteren Stilen traditioneller
US-amerikanischer Musik wie Jazz, Swing, Zydeco, Country und Gospel.
Noch als Teenager gründete er sein eigenes Trio, mit dem er bald
berufsmäßig in ganz Italien zu touren begann. Neben durchschnittlich
20 Auftritten pro Monat schaffte er es, noch Unterricht (und Inspiration)
von Italiens Gitarren-Legende Tolo Marton zu bekommen. Ein Stipendium,
das er aufgrund einer Demo-Aufnahme erhielt, ermöglichte es ihm
am „National Guitar Workshop“ in Connecticut in den USA
teilzunehmen, wo er die Möglichkeit hatte, an den Lektionen von
solchen Meistern der Bluesgitarre wie Ronnie Earl, Duke Robillard,
Kenny Neal, Paul Rishell, Roy Bookbinder und John Jackson teilzunehmen.
Die Erfahrungen mit dem Guitar Workshop und die Ermutigung einiger
seiner Lehrer, namentlich Earl und Robillard, überzeugten Enrico
davon, den großen Schritt zu wagen und nach Boston umzuziehen.
Er genoss Boston’s anregende Musik-Szene und nutzte dort die
Gelegenheit, regelmäßig mit einigen der besten Blues- und
Jazz-Musikern Neu Englands wie Bruce Katz und Per Hanson, ehemaligen
Mitmusiker von Ronnie Earl und Luther „Guitar“ Johnson
(Ex-Muddy-Waters-Band) zu spielen. Bald darauf schloss er sich mit
dem jungen Harmonika-Spieler Jason Ricci zusammen, der einige Jahre
im tiefen Süden der USA gelebt und dort mit Blues-Legende Junior
Kimbrough in dessen Band gespielt hatte. Die Freundschaft mit Ricci
sollte für Enrico sehr wichtig werden, wurde doch Ricci sozusagen
zum Türöffner in Mississippi, indem er Enrico den bekannten
lokalen Blues-Musikern wie Junior Kimbrough, T-Model Ford und R.L.
Burnside vorstellte.
Schließlich nahmen beide in Memphis ein Album auf, begleitet
von zwei äußerst bemerkenswerten Schlagzeugern, Junior’s
Sohn Kinney Kimbrough und Earl Hooker’s Ex-Schlagzeuger Bobby
Little.
Danach beschloss Enrico, sich dauerhaft ins mildere Klima von Los
Angeles zu begeben, wo er heute noch lebt. Nur 2 Monate später
belegte er den zweiten Platz in einem landesweiten Gitarristen-Wettbewerb
der Firma FENDER, der es ihm ermöglichte, 1997 auf dem angesehenen
Fender Catalina Island Blues Festival aufzutreten – als Vorgruppe
von Jimmie Vaughan. Der Umzug an die Westküste gab ihm auch die
Möglichkeit, mit einigen der besten Bands dort, darunter beispielsweise
den von James Harman, Janiva Magness, Lynwood Slim und Lester Butler
zu spielen, zu touren und aufzunehmen.
Enrico’s profunde Kenntnisse auf dem Gebiet vergangener Gitarrenstile
des Jazz war auch den Neo-Swing Band Royal Crown Revue aufgefallen
(bekannt aus dem Film die Maske mit Jim Carrey). Deren Australien-Tour
führte Ihn zu Auftritten u.A. anlässlich der Paralympic
Games 2000 und beim Livid Festival in Brisbane vor 80000 Zuschauern
mit anderen Bands wie The Cure, Lou Reed, Green Day, No Doubt.
Ungeachtet der Schwierigkeiten, so etwas neben seinen regelmäßigen
Auftritten unterzubringen, fand er Zeit, weiter zu studieren und an
der University Of California Los Angeles (UCLA) zu graduieren, wobei
er sich einen seiner Träume erfüllen und direkt beim Leiter
der Jazz-Abteilung, seinem langjährigen Vorbild Kenny Burrell
zu studieren konnte. Auch wenn sich Enrico nicht als richtigen Bebop-Musiker
ansieht, ist es unüberhörbar, dass sein ausgefeiltes Rhythmus-Spiel,
das gerade Sänger und Harmonika-Spieler an ihm so schätzen,
Einflüsse von Burrell wiederspiegelt, --- natürlich neben
der anderer Musiker, die die Finesse des Jazz mit der Gefühlstiefe
des Blues vereinigen wie Gene Harris, Les McCann, Jimmy McGriff und
nicht zuletzt T-Bone Walker und George Benson. Der Einfluss des Jazz
in seinem Spiel wurde auch durch den Unterricht bei Phil Upchurch
und einem Seminar bei Robben Ford noch weiter gefördert.
Und so gilt er mittlerweile als eines der besten Beispiele dafür,
dass man mit Talent und Leidenschaft politische, kulturelle und natürlich
auch geografische Grenzen überwinden und so zu einer respektierten,
aufstrebenden Musiker-Persönlichkeit in der internationalen Blues-Gemeinde
werden kann.
Enrico Crivellaro ein vielseitiger und dabei ausdruckstarker Musiker,
der nicht nur die verschiedenen musikalischen Spielarten bis ins Detail
kennt, sondern auch die Grenzen zwischen Ihnen verschwinden lassen
will. Sein Ansatz ist dabei eher, interessante als konzeptuelle Musik
zu machen und zwei wichtige Dinge dabei nicht außer Acht zu
lassen: Groove und Dynamik.
Egal, bei welcher Art von Musik er spielt, sein Ehrgeiz ist es, MITZUSPIELEN,
natürlich ohne dabei vergessen zu lassen, dass die Wurzeln dieser
Musik im Blues sind.
RAPHAEL WRESSNIG
R.W. wird am 14.10.1979 in Bad Radkersburg/Steiermark geboren. Ab
dem 16 Lebensjahr beginnt er, als Autodidakt, sich verschiedenste
Blues- und New Orleans Pianostile sowie das Jazz/Blues- Orgelspiel
anzueignen. Traditionelle Jazzorganisten wie Jimmy Smith und Jack
McDuff aber auch moderne Interpreten wie John Medeski und Larry Goldings
beeinflussten seinen Stil. Die Tatsache, dass es sich hierbei nur
um Einflüsse handelt, die in einem eigenen Stil verschmelzen
und die sehr rege "Live-Tätigkeit im In- und Ausland, sowohl
mit "Raphael Wressnig´s Organic Trio", als auch mit
verschiedensten internationalen Acts haben Raphael Wressnig bereits
binnen kürzester Zeit zu einem der gefragtesten Nachwuchsleute
der Jazz- und Bluesszene werden lassen.
Überregional bekannt wurde er in der Band seines Landsmannes
Oliver Mally „Sir Oliver’s Blues Destille“ mit der
er von Anfang an auch im Ausland unterwegs war. (Die Band wurde vom
Musikmagazin "Concerto" im Jahr 2001 zum "Besten Bluesact
national" gewählt. Die CD "Bulletproof" wurde
zum "Besten Blues Album international" gewählt.) Seinen
internationalen Durchbruch hatte er jedoch als Keyboarder in der europäischen
Tour-Band von Blues-Größe Larry Garner aus Baton Rouge,
Louisiana. Und überhaupt scheint er auch so etwas wie ein Liebling
der Kritiker und des Publikums gleichermaßen geworden zu sein.
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Raphael
Wressnig wurde 2003 neben Georg Breinschmid und Lorenz Raab in der
Kategorie "Newcomer des Jahres" für den Hans Koller
Preis (Österreichs renommiertester Jazzpreis) nominiert und belegte
in der Publikumswertung aller Finalisten den dritten Platz |
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Raphael
Wressnig belegt 2003 beim Jazz Organ Poll des "International
Archiv for the Jazz Organ" den 2. Platz |
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Raphael
Wressnig's Organic Trio belegte beim Concerto Poll 2003 und 2005 in
der Kategorie "Bester Künstler national" den zweiten Platz
und Raphael Wressnig belegte mit "Triple Trouble - Mally, Wressnig,
Mallinger" in der Kategorie "Bluesalbum des Jahres"
2003 ebenso den zweiten Platz
Und weiter geht’s: |
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Concerto
Poll 2004: Gewinner in der Kategorie "Bestes Jazz Album"
mit "IN BETWEEN" und 2. Platz in der Kategorie "Bester
Jazzkünstler national" und 3. Platz in der Kategorie "Bestes
Blues Album" mit Bound for Nowhere"!! |
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Concerto
Poll 2005: 2. Platz in der Kategorie "Bester Jazzkünstler
national" für Raphael Wressnig. |
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Concerto
Poll 2006: 2 mal 2. Platz, sowie "BESTES JAZZ ALBUM DES JAHRES"
- 2. Platz für "Mosquito Bite - Raphael Wressnig & Enrico
Crivellaro Organ Trio" und "BESTER JAZZKÜNSTLER NATIONAL"
2. Platz für "Raphael Wressnig". |
Und
die Liste begeisterter Konzertkritiken füllt schon ganze Ordner.
Kein Wunder: Mittlerweile kann er auch von sich behaupten, ungeachtet
seines noch jungen Alters auf fast allen wichtigen Blues- und Jazz-Festivals
in Mittel- und Südeuropa (u.a. „Handzame“ in Belgien,
Wendelstein, Maribor in Kroatien, Rapperswil, Schweiz, etc. etc.),
sowie in fast allen wichtigeren ( und unwichtigeren) Clubs dieser
Gegenden, die regelmäßig solche Musik bringen, gespielt
zu haben. Auch Auftritte in Nordafrika, Asien, der Türkei, in
Russland, Kasachstan und der Karibik gehören auf diese eindrucksvolle
Liste.
Nicht minder eindrucksvoll ist auch die Liste derer, mit denen er
dabei unterwegs war, namentlich des weiteren Sugar Blue, Craig Handy,
Jim Mullen, Phil Guy.
Neben den Touren mit seinen eigenen Projekten ist er regelmäßig
immer noch mit Larry Garner, Alex Schultz und „Sax“ Gordon
Beadle unterwegs, sowie augenblicklich auch Mitglied der "Ladies
Man Band" von "WOMEN OF CHICAGO BLUES". In der Band
der 3 Powerhouse Blues Divas Zora Young, Deitra Farr und Grana Louise
spielen neben ihm auch Band, Billy Flynn an der Gitarre, Felton Crews
(Miles Davis, Lucky Peterson, Charlie Musselwhite etc.) am Bass und
Kenny "Beedy Eye" Smith (Sohn des legendären Muddy
Waters, Drummer Willie "Big Eye" Smith) am Schlagzeug.
Auch die Bluesfest-Besucher haben ihn natürlich dank seiner Auftritte
in 2003 und 2005 in bester Erinnerung.
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