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THE
FABULOUS THUNDERBIRDS (USA)
Samstag,
7. Juli, 23.30
Kim Wilson - harp, vocals
Nick Curran - guitar
Kirk Eli Fletcher - guitar
Ronnie J. Weber - bass
Jason Moeller - drums
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..Fabulous Thunderbirds

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In den
letzten 30 Jahren galten die Fabulous Thunderbirds als d i e
amerikanische Band schlechthin. Der charakteristische und kraftvolle
Sound der Gruppe, der aus vielen musikalischen Quellen schöpft,
hat sich über die Jahre zu einer vielschichtigen musikalischen
Mixtur verfestigt, die auch „massenkompatible“ Hits wie
„Tuff Enuff“ und „Wrap It Up“ mit einschließt.
Mitbegründer Kim Wilson, das einzig verbliebene Mitglied der
Original-Besetzung, steht auch nach vielen Neubelebungen immer noch
an „der Spitze der Bewegung“. „Wir haben als einfache
Bluesband angefangen“ sagt er.“Jetzt beinhaltet unser
Programm eine Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen. Wir sind
eine Band, die amerikanische Musik spielt und haben mehr Energie als
je zuvor! Bei den Thunderbirds musst Du die verschiedenen Musikstile
verstehen und die verschiedenen Arten, auf die man sie spielt“,
merkt Wilson an, “Du musst dich auch zeitgenössischen Stilen
anpassen können. Die Jungs, die jetzt dabei sind, können
das. Ich schreibe hauptsächlich Songs für mich selbst, aber
ich freue mich darüber, gemeinsam mit den Burschen in der Band
herumzuexperimentieren.“
Der rote Faden, der sich durch die Bandgeschichte zieht ist der, dass
sie Anderen stets Respekt für ihre unerreicht gute musikalische
Darbietung und die Hingabe an die typischen Klänge von Blues,
R&B und Rock’n Roll abverlangen konnten. In der Tat bezeichnete
Muddy Waters Kim Wilson als seinen Lieblings-Harmonikaspieler und
–Sänger.„Muddy Waters war gut zu mir“, sagt
Wilson,“ er hat mich fast adoptiert. Ich werde ihn nie vergessen.“
Kim Wilson’s musikalische Reise begann in Goleta, Kalifornien,
wo er mit 17 begann, Harmonika zu spielen.Unter seinen Einflüssen
waren: Little Walter, George „Harmonica“ Smith, Lazy Lester
und James Cotton. Etwa zur selben Zeit fing Wilson zu singen an und
wurde dabei von Vorbildern wie Bobby Blue Bland, B.B. King; Otis Rush,
Jimmy Rogers und Muddy Waters „angetrieben“. Auf der Suche
nach anderen Musikern, die seine Liebe zum Blues teilten, begab sich
Wilson nach Minneapolis. Er blieb etwa 1 ½ Jahre dort und spielte
nur in der Gegend, bevor er sich in Richtung der blühenden Musik-Szene
von Austin, Texas aufmachte. Dort traf er Jimmy Lee Vaughan, mit dem
er 1974 die Fabulous Thunderbirds gründete.
Die Gruppe erspielte einen Ruf als umwerfende Live-Band und unterzeichnete
in der Folge einen Plattenvertrag bei Chrysalis.1979 erschien das
erste Album „Girls Go Wild“. Fast ausschließlich
unter Blues-Einfluss entstanden, erlangte es bald Kult-Status. „Damals
standen alle Türen weit offen“, erinnert sich Wilson, damals
gab es Hunderte von Bühnen, wo Bands zeigen konnten, was sie
draufhatten.“
Bei den folgenden Veröffentlichungen begann die Band mehr Einflüsse
aus Cajun, Rock’n Roll und Soul einzuarbeiten.Das vierte Album
„T-Bird Rhythm“ bildete einen kreativen Wendepunkt, da
die Band hier mit dem bekannten britischen Pop-Produzenten Nick Love
zusammenarbeitete.1986 erreichte die Band mit dem von Lowe’s
Kollegen Dave Edmunds produzierten Album „Tuff Enuff“
ihren kommerziellen Höhepunkt. Drei Titel, der Titelsong, der
Titel „Wrap It Up“ und der Titel „Look At That“
erreichten als Single-Auskopplungen jeweils die Top 40-Platzierungen
in den Pop-Charts.„Tuff Enuff“ fand auch Verwendung im
Film „Gung Ho“ mit Michael Keaton.Für den Rest der
80er Jahre war die Band stets auf Tour und gelegentlich auch im Aufnahme-Studio.Als
nächstes Album folgte das „Powerful Stuff“. Auch
hier fand der Titelsong Eingang in die Pop-Charts und ins Film-Gewerbe.
1989 verließ Jimmie Vaughan die Band, aber Wilson sorgte dafür,
dass die Band weiterlief und nachdem der Sound zunächst keyboardlastiger
zu werden schien, holte er Gitarristen wie Duke Robillard oder Kid
Bangham mit ins Boot.
1996 ging Kim Wilson nach Kalifornien zurück und machte sich
an die weitere Kultivierung des Sounds der Band.In der Folge gab es
auch eine etwas experimentellere T-Birds-CD mit Danny Kortchmar und
Steve Jordan , (High Water) Pläne, damit auf Tour zugehen, schienen
nicht durchführbar zu sein.Als Nebenprojekt existiert seitdem
auch Kim Wilson’s Blues Revue, eine „traditionelle“
Bluesband. Kim Wilson besitzt sein eigenes Plattenlabel, Blues Collar
Music, auf dem einige seiner Solo-Produktionen, sowie CDs der ehemaligen
Hollywood-Fats-Band-Mitglieder Al Blake und Fred Kaplan erschienen
sind.Mittlerweile segelt die Band, wenn man so will, „schnell
und schnittig“ wieder in konventionellerem aber auch häufiger
befahrbarem „Wasser“ und nach weiteren Umbesetzungen war
wieder ein Punkt erreicht, an dem Kim Wilson sagte: „Die Sache
mit den T-Birds ist die, dass wir gleichermaßen auf Blues- und
Rockveranstaltungen spielen können, wir sind jetzt eine vielseitige
Band und jeder zieht an einem Strang. -- Es ist eine großartige
Zeit für diese Band, wir freuen uns auf die Zukunft !“ |
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