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SEVERN SOUL & BLUES REVUE feat.
ALEX SCHULTZ, TAD ROBINSON & DARRELL NULISCH
(USA)

Freitag, 3. Juli, 23:30


Alex SchultzAlex Schultz -guitar
Tad Robinson - harp, Vocals
Darrell Nulisch - harp, vocals

Steve Gomes - bass
Rob Stupka - drums
Kevin Anker - keyboards
Frank Mitchell - sax
David Finell - trumpet

Hier entlang zur Heimatseite von.
.. Alex Schultz www.alexschultz.com
.. Tad Robinson www.tadrobinson.com
.. Darrell Nulisch www.darrellnulisch.com
.. Severn Records www.severnrecords.com

 

ALEX SCHULTZ
.. wurde 1954 in New York City geboren und kam schon jung intensiv mit dem Jazz-Erbe der Stadt in Berührung. Er studierte schließlich beim Jazz Gitarristen George Barnes sowie am Berklee College of Music in Boston.

Schon früh legte die Berührung mit der Musik von B.B. King, James Cotton und der Butterfield Blues Band den Keim für eine lebenslange Liebe zum Blues. Er zog 1979 nach Los Angeles und etablierte sich dort sofort als Bassist und Gitarrist in der dortigen "Roots Music” Szene indem er gleich für 2 ½ Jahre bei Rhytm & Blues-Legende Hank Ballard anheuerte. Das sorgte  schon früh für ausreichend Tournee-Erfahrung und Auftritte mit Legenden wie Jerry Lee Lewis, Albert Collins und Anderen.

Ab 1986 begleitete er den örtlichen Bluesharmonika-Virtuosen William Clarke und ist auf mehreren von dessen Alben, davon 4 für das Chicagoer Label Alligator, zu hören, wovon "Blowin‘ Like Hell"(1990) sogar einen "Handy Award" abräumte. Zu dieser Zeit spielte er auch für die "Bay Area" Blues-Legende Smokey Wilson. Seine Auftritte in dieser Zeit lesen sich wie ein "Who Is Who" der "Roots" Musikszene in und um Los Angeles mit Leuten wie Coco Montoya, Debbie Davies, Finis Tasby, Steve Samuels, Rob Rio und zahlreichen Anderen.

1988 begann eine 7-jährige Zusammenarbeit mit Rod Piazza, die dabei auch 5 Alben umfasste. Die Tourneen führten ihn dabei nach Australien, Europa, Japan und Skandinavien. Während dieser Zeit fungierten die "Flyers" auch als Begleitband für Auftritte und Alben von Leuten wie Jimmy Rogers, Lowell Fulsom, Louis Myers, Pine Top Perkins, James Cotton, Robert Ward, Earl King, Snooks Eaglin, Albert Collins, Larry davis und viele andere. Während dieser Zeit betrat man auch als Vorgruppe für Legenden wie Albert King, B.B. King, Al Green, Robert Cray, Dr. John, den Neville Brothers, den Allman Brothers und Weiteren die Bühnen dieser Welt. Alex Schultz verliess die Band 1995, um mehrere andere Projekte als "freier Mitarbeiter" zu verfolgen.

Eines dieser Projekte war eine dreijährige Zusammenarbeit mit dem Blues-Rebellen und Ex-Frontmann der "Red Devils", Lester Butler, die in einem Album für Hightone ( "13 featuring Lester Butler") und 4 Europa-Tourneen mündeten. (Butler genoß seitdem in den Niederlanden so etwas wie Kultstatus.)

Etwa zur selben Zeit nahm er 2 Alben mit seinem Freund aus New Yorker Tagen, Tad Robinson, auf. Sie erschienen auf Delmark und bildeten die Grundlage für eine Zusammenarbeit, die bis heute andauert und u.A. zwischenzeitlich zu einer Grammy-Nominierung für das Album "Did You Ever Wonder" für Severn führten .(2005)

Man spielte dann auch gemeinsam vermehrt auf den Festivals in Europa und produzierte 2007 ein weiteres Album für Severn, " A New Point Of View". Nach all den Jahren hat bei Alex Schultz  die "freie Mitarbeit" zu einer eindrucksvollen Anzahl von Studio- und Liveaufnahmen sowie Tour-Auftritten geführt. (Über 40 Alben--- Tendenz "weiter steigend"!) Für Kenner der Materie liest sich die Liste der so "Begünstigten" wie eine Anleitung für "Mit wem muß ich spielen, um mich Blueslegende nennen zu dürfen". Mit dabei sind u. a. die Washingtoner Blueslegende Big Joe Maher, Sax Gordon, Sugar Ray Norcia, Jimmy Morelly, Benji Porecki, Kirk "Eli" Fletcher (Fabulous Thunderbirds), Mickey Champion, Frank "Paris Slim" Goldwasser, einer der Ur-Bands der "Neo-Swing"-Bewegung, Royal Crown Revue, den italienischen Bluesgrößen Enrico Crivellaro und Egidio "Juke" Ingala, Raphael Wressnig aus Österreich und "unseren" B.B. & The Blues Shacks.

Nachdem er bis dahin schon über 40 Alben mit seiner Anwesenheit veredelte, konnte er schließlich im Oktober 2004 auch sein eigenes Erstlingswerk "Think About It" auf Severn veröffentlichen, mit dem er Alles gut auf einen Punkt brachte.

Alex Schulz spielte 1989 mit den Mighty Flyers und 2005 mit seiner eigenen Band in Gaildorf.

 

TAD ROBINSON
Tad Robinson
"Robinson steht irgendwo nahe der Spitze der heute lebenden Soul-/Blues-Sänger. Seine himmel-strebende Stimme besitzt eine wirklich ansehnliche Qualität und er setzt sie sicher ein." 
-Frank-John Hadley, Downbeat-

"Sollte Tad Robinson sterben, geht seine Stimme direkt in den Soul-Himmel …und dieser Platz ist nur Wenigen vorbehalten”.
 -Otis Clay-

Wie Alex Schultz wurde Ted Robinson in New York geboren (1956) und wuchs dort auf. Fast zwangs-läufig liefen sich hier auch beide über den Weg. Der Begriff "Jugendfreunde" für das Verhältnis der Beiden in dieser Zeit ist nicht ganz daneben gegriffen. Wie Schultz verließ Robinson New York – und zwar an die Indiana University zum Musikstudium, das er 1980 erfolgreich abschließen konnte. Zu dieser Zeit spielte er dort in einer Band
namens "Hesitation Blues Band" . Anschließend zog es ihn nach Chicago, wo er schließlich Mitte der 90er Jahre, -- bei seinen Talenten erscheint das auch nicht verwunderlich, als Sänger bei der aufstrebenden Band Dave Specter & The Bluebirds arbeitete. Auf deren Album  "Blueplicity" (1994) für Delmark ist er zu hören. Delmark-Besitzer Robert Koester zeigte auch hier wieder seinen Riecher für gute Musiker und  brachte gleich darauf Robinson’s neues Solo-Album heraus, dem bisher ein Weiteres auf Delmark und bis jetzt zwei weitere Alben auf Severn folgten.

Für 2009 wurde Tad Robinson zum 5. Mal für den Blues Music Award für die Kategorie "Soul-/Blues-Künstler des Jahres, männlich" nominiert. (Gut, mit dem ersten Platz ist es bisher noch Nichts geworden, aber von dieser Stelle  hier geht die inständige Bitte an alle Mitglieder der "Blues Foundation" heraus,  das dieses Jahr möglichst nachzuholen. - Danke!!)

Tad Robinson ist ein außergewöhnlicher Sänger, der darüber hinaus noch über eindrucksvolle Fähigkeiten beim Komponieren, am Piano und auch auf der Mundharmonika verfügt.



Darrell NulischDARRELL NULISCH
.. ist weiterer Spitzen-Bluesmann mit mehr Soul in der Hinterhand als andere am Gipfel Ihrer Karriere je besitzen werden.

Nulisch, der in Dallas, Texas geboren wurde und auch dort aufgewachsen ist, wurde schon von frühester Jugend von Blues und Soul praktisch "umzingelt".
"Meine Eltern nahmen mich für gewöhnlich ab und zu in solche Kneipen mit, wo an den Sonntag-Nachmittagen Bands zu spielen pflegten," erinnert er sich, "Jimmy McCracklin und Freddie King wurden schon früh zu meinen Favoriten, zusammen mit einem Nachbarskind namens Jimmie Vaughan. Eine seiner ersten Bands, die "Chessmen", pflegte in einem Park etwa drei Blocks von unserem Haus zu üben," sagt Nulisch. "Und so pflegte ich da mit meinem Rad vorbeizufahren und den Jungs beim Spielen zuzusehen."

Schon zu Anfang seiner musikalischen Laufbahn zeigte Darrell einen naturgegebenen guten Geschmack im gesanglichen Ausdruck, was heute seinen entspannten beseelten Stil noch unterstützt.

1978 war er Gründungsmitglied der texanischen Band-Legende "Anson Funderburgh & The Rockets", wo er seine Karriere als "Vollzeit"-Sänger begann. Das erste Album von 1981 "Talk To You By Hand" bildete die erste Veröffentlichung des Blues-Labels "Black Top Records" aus New Orleans. Nach sieben Jahren als Frontmann der Band verließ er die Band, nachdem sein Solo-Album "She Knocks Me Out" veröffentlicht worden war. Anschließend legte er in Dallas ein Jahr mit Mike Morgan & The Crawl ein, bevor er 1987 in Boston bei "Ronnie Earls & The Broadcasters einstieg. Nach zwei Alben als Frontmann verließ er diese Band 1990, um seine eigene Band "Texas Heat" zu formieren.

Eines seiner ersten Alben unter eigenem Namen "BlueSoul" charakterisiert passender als alles Andere mit dem Titel Nulisch’s  stilistischen Anspruch. Nach seinem ersten Album für Severn "The Whole Truth" (1998), stellte er sein Erfolgsrezept mit seiner respektablen und erfrischend ungekünstelten Stimme mit "I Like It That Way" (2000) auf ein neues Niveau, -- ein Weg den er mit dem folgenden Album "Times Like These" (2003) erfolgreich fortsetzte.

Sein aktuelles Album jedoch, "Going Back To Dallas” (2007) führt ihn stilistisch zurück in seine musikalischen Anfänge und trägt anscheinend auch teilweise der "Jimmy Reed-Welle” Rechnung, die zu der Zeit in Texas "umlief". (z.B. Jimmie Vaughan/ Omar Dykes "On The Jimmie Reed Highway")

Auch bei diesem Mal, seinem mittlerweile 5. Soloalbum, war sein Co-Author und musikalischer Partner der letzten Jahre Steve Gomes am Bass mit "an Bord", ebenso wie der nachmalige Fabulous-T’Birds-Gitarrist Johnny Moeller, Keyboarder Benji Porecki und Schlagzeuger Robb Stupka.



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