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JANIVA MAGNESS (USA)

Freitag, 1. Juli, 20:30


Janiva Magness Janiva Magness - vocals
Jim Alfredson - hammond b3, piano
Gary Davenport - bass
Matt Tecu -drums
Zach Zunis - guitar




Hier entlang zur Heimatseite von..
..Janiva Magness www.janivamagness.com
 
Hier entlang zum Reinhören...
..auf www.youtube.com www.youtube.com


 

 

Wer die Nachfolge von Bluessängerinnen wie Etta James oder Koko Taylor antreten soll? Vielleicht jemand wie die in Los Angeles ansässige Sängerin Janiva Magness. In den USA wird sie längst als Blues & Soulstar gehandelt.

Wenn man davon ausgeht, dass zum Singen von Blues Lebenserfahrung notwendig ist, dann ist Magness die ideale Sängerin: Als sie 16 ist begehen ihre Eltern Selbstmord. Sie durchläuft in zwei Jahren zwölf Pflegeheime in ihrer Heimatstadt Detroit und lebt praktisch auf der Straße. Sie wird Mutter und gibt ihr Kind zur Adoption frei, zieht von Stadt zu Stadt. Ein Leben der Hoffnungslosigkeit und voller Verzweiflung. Doch dann: Der Blues als Chance.

Sie war per Anhalter nach Minneapolis gekommen. Und dort erlebte sie ein Konzert mit Otis Rush. "Otis spielte und sang jede Note mit einer solch vollständigen und kompletten Verzweiflung", erinnert sie sich. "Er gab sich vollständig der Story hin, die er sang. Ihm zuzuhören öffnete in mir einen neuen Raum, es war, als würde zum ersten Mal Sauerstoff in eine versiegelte Gruft gelassen."

Jetzt begann sie damit, den Blues zu singen, vertiefte sich in die Musik ihrer Lieblingskünstler wie Johnny Copeland oder Albert Collins, hörte Aretha Franklin, Etta James und James Brown. Im Studio wurde sie als Background-Sängerin entdeckt und für verschiedene Produktionen gebucht. Anfang der 80er schließlich zog sie nach Phoenix, wo sie Bob Tate, den Bandleiter von Sam Cooke kennenlernte. Unter seiner Anleitung gründete sie ihre erste Band, Janiva Magness And The Mojomatics, die von der Lokalpresse im gleichen Jahr zur besten Bluesband der Stadt erklärt wurde.

1986 zog sie nach Los Angeles und begann langsam, Arbeit als Sängerin zu finden. Sie heiratete den Musiker und Songschreiber Jeff Turmes, mit dem sie ihr zweites Studioalbum "It Takes One To Know One" aufnahm. (Ihre erste Produktion "More Than Live" war 1997 nur als Kassette veröffentlicht worden.) Nach weiteren Independent-Produktionen unterschrieb sie schließlich bei Northern Blues und nahm gemeinsam mit dem kanadischen Musiker Colin Linden die von der Kritik hochgelobten und mit Preisen ausgezeichneten Alben "Bury Him At The Crossroads" (2004) und "Do I Move You?" (2006) auf. Bis heute stehen acht Platten in ihrer Discografie. Inzwischen ist sie bei Alligator unter Vertrag. Das Album "What Love Will Do" erschien 2008, das aktuelle „The Devil Is An Angel Too“ im vergangenen Jahr.

2006 und 2007 erhielt Magness in Memphis eine der wichtigsten Auszeichnungen im Bereich der Bluesmusik, den Blues Music Award, als beste zeitgenössische Bluesmusikerin.  2009 gewann sie in der Sparte „ContemBluesporary Blues Female Artist Of The Year“ und „BB King Entertainer Of The Year“. 2011 ist Janiva gleich in vier Kategorien nominiert.


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