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Bluesfest 2013 Rückblick

 

  
 

Rundschaubericht Bluesfest und Gaildorfer Samstag (09.07.2013)
Richard Färber, Klaus Michael Osswald, Foto: Peter Hahn

Sommer in der Stadt - Im Ausnahmezustand:  Bluesfest und Gaildorfer Samstag sorgen für Atmosphäre

Was ist zu tun, um in Gaildorf "etwas los" zu machen? Wer auch immer sich darüber das Hirn zermartert: Egal, was "läuft", das Städtle blüht auf, wenn es sich auch mit Gaildorfern füllt wie am Wochenende.

Zwei ganz spezielle Bluesfest-Helferinnen: die amtierende Gaildorfer Stadtmalerin Anastasiya Nesterova (rechts) mit ihrer Vorvorgängerin Heike Walter. Der Job der Stadtmalerinnen und Stadtmaler ist es, ein Jahr lang in Gaildorf zu leben - der Rest ergibt sich.Alle zwei Jahre Anfang Juli wird die Gaildorfer Innenstadt wie von magischer Hand gesteuert zum Treffpunkt von Menschen aus allen Teilen der Republik. Dann nämlich, wenn Bluesfest und Gaildorfer Samstag gewollt auf ein Wochenende fallen und die Stadt in den Ausnahmezustand versetzen.

Zwischen erstem und zweitem Bluesfesttag braucht sich der Stadtmarketing-Verein wegen der Besucherzahlen am Gaildorfer Samstag keine Sorgen zu machen: Zum einen bevölkern etliche Hundertschaften von Bluesfans, zwischen Flensburg und Garmisch und in den Nachbarländern zu Hause, das Städtle. Zum anderen lassen sich ob dieses bunten Treibens viele Gaildorfer nicht zweimal bitten, doch auch das vielfältige Veranstaltungsangebot zu genießen.

Ganz abgesehen vom Bluesfest, das bekanntlich zu den charmantesten seiner Art in Europa zählt: Die Atmosphäre am Samstag ließ selbst notorische Nörgler vorübergehend verstummen und ihre Heimatstadt wieder schätzen. Ein Sommertag in der Stadt, der kaum Wünsche offenließ: kurzweilige Vorführungen, Musik an allen Ecken und Plätzen, ob Schlager oder Hardrock, Country oder eben Blues, der Einkaufsbummel wurde zum Genuss - vor allem durch die "Hauptakteure", die Besucher, Einheimische wie Auswärtige.
Letztere geizen nicht mit Lob, sind überrascht, dass in Gaildorf "so vieles erlaubt" sei und geduldet werde. Etwa die kleine Zeltstadt rund ums Rathaus im Schlosspark, ein Sonnenbad auf öffentlichem Grün, das Campen auf dem Kocherdamm oder das Parken von Wohnmobilen in Wohngebieten.

Gaildorf sei eine "ausgesprochen tolerante Stadt". Diese im 23. Bluesfestjahr wieder oft gehörte Anerkennung gilt in Besucherkreisen als Binsenweisheit. Und sie dürfte vor allem die Kulturschmiede freuen. Der Verein, der 1978 erstmals den Blues an den Kocher beziehungsweise damals noch in den Schlosshof geholt hat, ist eine kulturelle Instanz geworden, deren Wirken einen sehr konkreten Begriff von "Weltoffenheit" nach Gaildorf gebracht hat.

Denn diese Bluesfeste, deren musikalische Bedeutung von Mal zu Mal zunimmt, bringen nicht nur herausragende Künstler in die Stadt, sondern auch ein positives Lebensgefühl, dem man sich kaum entziehen kann. Die Zeit der schrägen Blicke, die die Bluesfans einst begleitet haben, ist jedenfalls längst Geschichte.

Inzwischen schafft ohnehin die halbe Stadt beim Bluesfest mit. Rund 220 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hatte allein die Kulturschmiede im Einsatz; hinzu kommen 70 Mitarbeiter der Vereine und anderer Organisationen, die für die Verpflegung der Besucher sorgen und sich um ihre Sicherheit kümmern. Und das sind nur die offiziellen Zahlen. Wahrscheinlich, mutmaßt man bei der Kulturschmiede, sind es doppelt so viele.
Aber auch das sagt etwas über diese spezielle Atmosphäre an diesen Ausnahmewochenenden aus, wenn Bluesfest und Gaildorfer Samstag zusammenfallen: Wenn alle mitziehen, entsteht Identität.

Verbreitung - Die Kulturschmiede ist mittlerweile selbstredend auch in den sozialen Netzwerken vertreten. Deren Multiplikatorfunktion in Verbindung mit einem vergleichsweise aggressiven Marketing hat dem 23. Bluesfest eine bisher nicht gekannte öffentliche Aufmerksamkeit verschafft. Das schlägt sich auch in den Verkaufszahlen nieder. Allein im Vorverkauf, berichtet Carola Kronmüller, habe man 20 Prozent mehr Karten verkauft als beim letzten Bluesfest.

Text zum Foto: Zwei ganz spezielle Bluesfest-Helferinnen: die amtierende Gaildorfer Stadtmalerin Anastasiya Nesterova (rechts) mit ihrer Vorvorgängerin Heike Walter. Der Job der Stadtmalerinnen und Stadtmaler ist es, ein Jahr lang in Gaildorf zu leben - der Rest ergibt sich.

 

 

 

 

 

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